- Triple Constraints
Triple Constraints oder das magische Dreieck hat Platz gemacht für
→ das magische Hexagon
- Trivialer Lernvorgang
- Der Trainer weiß etwas, das die Teilnehmer nicht wissen. Zu Beginn des Lernvorgangs empfinden die Teilnehmer das fehlende Wissen subjektiv als kompliziert, weil sie es nicht in ihrer Denkrinne haben. Findet ein erfolgreicher Wissenstransfer vom Trainer zu den Teilnehmern statt, dann ist das erlernte Wissen objektiv und trivial.
Beispiele: Produktschulungen, Methodenseminare für Prozessmanagement und Projektmanagement, Trainings für Prozessmodellierung. Das zu transportierende Wissen ist bereits explizit, d.h. dokumentiert, visualiert. Für den Trainer ist es trivial. Im Vorgang geht es darum, dass es auch für Teilnehmer trivial wird.
- Tural on Management
- → Tural on Management
Die fünf Begriffskategorien des Managementmodells Tural on Management sind
- Umwelten
- Natur
- Gesellschaft
- Wirtschaft
- Markt
- Stakeholder für Anschlußfähigkeit der Kommunikation nach außen und nach innen
- Kohärenzkräfte
- Strategie
- Strukturen
- Kultur
- Arbeitsprozesse
- Geschäftsprozesse
- Managementprozesse
- Unterstützungsprozesse
- Autodynamik
- Umwelten
- Überraschung
- »Der Angriff besitzt seinen fast einzigen Vorzug in der Überraschung.«
Carl von Clausewitz
Überraschen codeverarbeitende Systeme, hat dies einen kausalen Grund. Ist der richtige Experte in der Nähe, kann die Ursache orten und das System wieder in Betrieb nehmen, z.B. IT Koryphäe kann den Fehler im Programmcode beheben, dann läuft das IT System wieder.
Überraschen sinnverarbeitende Systeme, irritieren die Überraschten. Das Gute dabei, die Überraschten könnten neue Ideen erzeugen, falls sie keine Idee aus dem Ärmel schütteln können, um auf die Überraschung zu reagieren.
- Ungewißheiten
- siehe Mehrdeutigkeiten
- Universaldilettant
- Universaldilettant bezeichnet vielseitige Laien. Beispiele finden Sie in Bloggs oder XING.
- Unsicherheiten
- siehe Mehrdeutigkeiten
- Unternehmensprozesse
- Alle Aktivitäten in einem Unternehmen werden in Arbeitsprozessen erbracht, die sich durch sichtbare oder unsichtbare Muster charakterisieren lassen.
Ein Arbeitsprozess bildet sich durch die zeitliche Folge von Operationen, die auf einen gemeinsamen Arbeitsinhalt beziehen. Die Verkettung von Operationen führt zur Entstehung eines sozialen Systems: Prozessorganisation.
Soziale Systeme sind komplex. Das Lebendige in der Prozessorganisation ist das Maß aller Dinge. Prozessform und Prozessinhalt sind untrennbar verbunden.
Die meisten herkömmlichen Ansätze zur Prozessgestaltung, Prozessmodellierung, Prozessoptimierung konzentrieren sich lediglich auf die →Struktur eines Prozesses.
Die Prozesskategorien sind
- Managementprozesse
- Geschäftsprozesse
- Leistungserstellungsprozesse (wertschöpfend)
- Wertverbrauchende, für Wertschöpfung notwendige Geschäftsprozesse wie Design, Entwicklung, Innovation, Vertrieb, Marketing
- Unterstützungsprozesse sind die Arbeitsprozesse, die Services -vor allem- für die wertschöpfenden Leistungserstellungsprozesse erbringen.
Nach der Kategorisierung beschreiben wir die einzelnen Prozesse anhand von
→ Systemtypen ( soziale Systeme oder Automaten )
→ Kopplungen ( kausale oder strukturelle )
- Unternehmensumwelten
- Umwelt ist alles, was nicht zum jeweiligen System, z.B. Projekt, gehört.
Die Grenze zur Umwelt wird durch die Operationen des Systems definiert. Für jedes System zählen alle anderen Systeme zu seiner Umwelt.
Ein System ohne Umwelt gibt es nicht.
Beispiele:
Projekt | Linie
Projekt | Portfolio Board
Projekt | Programm
- Unterscheidung
- Ein System besteht aus einer Anzahl von operativ verwendbaren System | Umwelt Differenzen. Die Differenzen rekonstruieren jeweils an verschiedenen Schnittlinien die Systemwelt als Einheit von dem System und seiner Umwelt.
Wir betrachten zuerst nicht Dinge, sondern benennen Unterschiede, die Schnittlinien aufzeigen. Dadurch formulieren wir den Unterschied zwischen dem System und seiner Umwelt. Die Unterscheidung dient dazu, den Zusammenhang der Unterschiedenen zu beschreiben. Es dient nicht zu einer wertenden Gegenüberstellung wie gut / schlecht.
Beispiele:
Unternehmen | seine Umwelt (Unternehmenswelt)
Prozess | seine Umwelt (Prozesswelt)
Projekt | seine Umwelt (Projektwelt)
Team | seine Umwelt (Teamwelt)
Nur die eine Seite einer Welt kommt nicht vor. Ohne Strom gibt es keine Spannung. Ohmscher Widerstand (Ohmsches Gesetz) bedingt beider:
Widerstand = Spannung / Strom
Das soziale System ( Unternehmen, Prozess, Projekt, Team ) lässt sich somit nicht in eine begrifflich illusionierte Vereinzelung und Isolation gleiten.
- Versus Charmanterie
- Verhaltensmuster: Begriffe ohne Vorqualifizierung (zum großen Teil ohne jegliche Ahnung) gegeneinender stellen, um sich wichtig zu machen.
Einige Paradebeispiele für das Schubladendenken:
- Effektivität versus Effizienz
- einfach versus komplex
- kompliziert versus trivial
- Agiles Projektmanagement versus klassisches Projektmanagement
- top down versus bottom up
Ein Vorschlag von uns an Versus-Experten:
Deine rechte Gehirnhälfte versus deine linke Gehirnhälfte
- VERT
- VERT bezeichnet stochastische Zeitplanung und Kostenplanung
- Vertrauen
- Vertrauen | Misstrauen
Vertrauen führt!
Misstrauen kontrolliert!
Wenn Vertrauen fehlt, kann man dennoch zusammenarbeiten. Dies bedeutet nicht, dass Misstrauen durch Vertrauen ersetzt wird.
Die Absicherung durch Bestätigungsanforderung eines e-Mails oder akkurate Protokollierung jeder Kleinigkeit ist ein Zeichen des Misstrauens.
Vertrauen gehört zu den Werten in der Hinterbühne. Das bestehende Misstrauen kann durch Appelle oder Trainings "Sei lieb zueinander! Vertraut Euch wieder!" nicht in Vertrauen verwandelt werden.
Wenn Mitarbeiter zu ihrem Chef aufgrund ihrer erlebten Erfahrungen nicht vertrauen, können trotzdem unter ihm arbeiten. Aber sie sind permanent in Lauerstellung. Wenn das Vertrauen nicht zu den Werten des Chefs gehört, dann hilft ihm überhaupt nicht, dass er "Führungstrainings" absolviert oder von Management Coachs begleitet wird, um seine Mitarbeiter anschließend durch Vertrauen zu führen.
- Vorgang
- Engl. - Activity
Aktivität? Aufgabe? Vorgang? Eine Komponente der Arbeit? Terminplanvorgang?
Alle Wege führen nach Rom: Externe und interne Stakeholder der Projekte meinen damit die Operationen eines Projektes. Dabei kommt es auf die Sichtweise des Beobachters an, auf welcher Seite des magischen Hexagons er steht.
Um einen Vorgang zu bezeichnen, machen wir die Unterscheidung:
Trivialer Vorgang | Nichttrivialer Vorgang
oder
komplizierter Vorgang | komplexer Vorgang
Prozesse und Projekte beinhalten beide Typen.
Hinweis: trivial ist nicht einfach.
- Vorgänge festlegen
- Engl. 6.1 Define Activities
Wir bevorzugen die Bezeichnung Aktivitäten statt Vorgänge
Von PMI zu Scrum : Sprint planning → Sprint backlog
- Vorgangsdauer schätzen
- Engl. 6.4 Estimate Activity Durations
Von PMI zu Scrum:
Vorgangsdauern werden nicht geschätzt, sondern verbleibende Aufwände getrackt (täglich)
- Vorgangsfolgen festlegen
- Engl. 6.2 Sequence Activities
Wir bevorzugen den Begriff Aktivität dem Begriff Vorgang.
Von PMI zu Scrum : In Scrum Projekten wird nicht festgelegt, sondern für kurze Iterationen in täglichen Meetings besprochen
- Wahrer Wind | scheinbarer Wind
- Der Wind ist der Antriebsmotor eines Segelbootes.
Der Wind , der auf einem fahrenden Segelboot weht, ist nicht gleichzusetzen mit dem herrschenden Tageswind, dessen Richtung z.B. die Fahne eines an Land stehenden Flaggenmastes anzeigt.
Auch Fahrradfahrer spüren trotz der Windstille einen von vorne kommenden Wind, den Fahrtwind, der sich auf jedem in Bewegung befindlichen Fahrzeug ausbildet.
Wahrer Wind und scheinbarer Wind können nie gleich sein, solange das Boot fährt. Durch Überlagerung des Fahrtwindes mit dem Tageswind ensteht ein scheinbarer Wind. Es ist der Wind, der das Boot antreibt.
Denkwerkzeug:
Wahrer Wind | scheinbarer Wind
Unterscheiden Sie wahren Wind vom scheinbaren Wind aus der Sicht Ihres Projektes oder Ihres Prozesses.
Auf welchem Stakeholder bildet sich der Fahrtwind aus?
→ Stakeholder
- Wahrnehmen
- Denkwerkzeug
Wahrnehmen - Beobachten
Wer nur wahrnimmt, hat hingeschaut, aber nicht gesehen!
Beispiel Konfliktmanagement:
Nehmen wir einen Konflikt wahr, stellen wir zwar eine Differenz zwischen zwei Entscheidungen, verarbeiten sie aber nicht. Wahrnehmung verläuft ohne Zeitdifferenz.
Erst Beobachten ermöglicht uns, eine Einheit von Unterscheiden und Bezeichnen zu bilden. Beobachtung ist zeitversetzt, erfolgt später als die Wahrnehmung des Konfliktes.
Um mit Konflikten umgehen zu können, müssen wir beobachten lernen.
Der Fisch weiss nicht, dass er nass ist.
- Wertschätzung
- Nasreddin ( in Italien: Giufà ) ist zu einem Bankett eingeladen. Er trägt sein Alltagsgewand und wird von niemandem beachtet. Das macht ihn betroffen. Er eilt nach Hause, wirft seinen prächtigen Pelzmantel um und kehrt zu der Festgesellschaft zurück. Schon am Eingang wird er in Empfang genommen und zu einem Podest geführt, wo man ihm den besten Platz zuweist.
Als die Suppe serviert wird, tunkt er das Revers seines Mantels in die Schüssel und sagt: "Bitte, bedien Dich. Iß mein Pelz, iß!"
Den erstaunten Gästen aber erklärt er: "Die Ehre gilt ja doch dem Pelz, soll der auch das Essen haben!"
- Widerstand
- Ist der Widerstand in Unternehmen nur destruktiv?
Müssen Change Management Vorhaben, den Widerstand immer überwinden? Wenn ja , warum?
Können die Menschen auch konstruktiven Widerstand leisten?
Wir unterscheiden:
konstruktiver Widerstand | destruktiver Wiederstand
Der Zusammenhang von beiden beschreibt den Widerstand.
- Wirtschaft
- Wirtschaft ist ein soziales Subsystem der Gesellschaft. Als soziales System besteht sie aus Kommunikation.
Durch den sich wertmäßig entsprechenden Tausch der Waren im unternehmerischen Kontext ensteht das soziale System: die Umwelt Wirtschaft.
Wenn Sie in der Wirtschaft ein Bier bestellen, zahlen Sie Geld.
→ Tural on Management - Managementmodell für dynamische Märkte
- Wissensgesellschaft
- Wissensgesellschaft war gestern.
Heute s. Kompetenzgesellschaft
- Zerlegung
- Engl. → Decomposition



















