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Die kontextbezogene ausführliche Beschreibung einzelner Begriffe erfolgt in unseren Klientenprojekten sowie Seminaren.
- Führung
- Bass (1990) unterscheidet auf der Basis von ca. 7500 Quellen elf Definitionsmerkmale:
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Führung als Mittelpunkt des Gruppenprozesses
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Führung als Persönlichkeit des Führers
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Führung als Fähigkeit, bei anderen Einverständnis zu erreichen
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Führung als Ausübung von Einfluß
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Führung als Handlung oder Verhalten
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Führung als eine Form der Überredung bzw. Überzeugung
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Führung als Machtbeziehung
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Führung als Instrument der Zielerreichung
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Führung als Ergebnis der Interaktion
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Führung als Rollendifferenzierung
- Führung als Initiierung von Strukturen
Um Führung zu beschreiben, legen wir die kausalen und strukturellen Kopplungen zwischen Führende | Geführte zugrunde.
Im Fall kausaler Kopplungen sind Führende | Geführte durch Vorher-Nachher-Beziehungen verbunden. Der Führende weist vorher an, die Geführten führen anschließend aus.
Sind der Führende und die Geführten strukturell gekoppelt, operieren Sie im den gleichen Lebensraum gleichzeitig. Für Entscheidungen und Handlungen entfällt "Wenn - Dann". Die Grundvoraussetzung für Führung in strukturellen Kopplungen ist das Vertrauen in Kompetenz.
Die Geführten müssen in die Kompetenz des Führenden vertrauen und umgekehrt.
Joachim Löw mit Miroslav Klose und Lukas Podolski, Louis van Gaal mit Thomas Müller haben den verwaltenden Managern in Unternehmen, die Angst vor talentierten oder engagierten Mitarbeitern haben und sie bei einer passenden Gelegenheit rauszukicken versuchen, eine Lektion in Sachen Führung erteilt. Beide Führungskräfte haben eins gemeinsam: Starkes Rückgrat!
→Steuerung
→ Management
Denkfehler: Führung statt Management (, da Management die Einheit der Unterscheidung Führung | Steuerung ist!)
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- Geert Hofstede™ Cultural Dimensions
- Der niederländische Organisationsanthropologie Geert Hofstede analysierte anhand von fünf Kulturdimensionen die Zusammenhänge zwischen nationalen Kulturen und Unternehmenskulturen bei den Mitarbeitern der IBM.
- Machtdistanz (Power Distance Index - PDI)
- Individualismus und Kollektivismus (Individualism - IDV)
- Masculinity versus Femininity (MAS)
- Lang- oder kurzfristige Ausrichtung (Long-Term Orientation - LTO)
- Unsicherheitsvermeidung (Uncertainty Avoidance Index - UAI)
Die letzte Dimension beschreibt Hofstede wie folgt:
Das menschliche Bewusstsein folgt der Kausalität (Ursache und Wirkung), kann aber die Wirkungen der Handlungen in Vergangenheit und Gegenwart nicht vollständig voraussehen.
Es gibt Gesellschaften, die diese Tatsache akzeptieren. Sie sind meist tolerant gegenüber von ihren abweichenden Meinungen, weil diese keine Bedrohung darstellen.
Andere Gesellschaften lehren ihre Mitglieder „die Zukunft auszutricksen“. Weil die Zukunft aber immer noch unvorhersehbar bleibt, herrscht in diesen Gesellschaften eine höhere Nervosität, Emotionalität und Aggressivität.
Anm. Tural: Die Unterscheidung
→ kausale Kopplung→ strukturelle Kopplung
gilt allerdings in beiden Gesellschaften-Typen.
- GERT
- GERT bezeichnet stochastische Ablaufplanung und Zeitplanung
- Gesellschaft
- Die Gesellschaft ist ein soziales System, welches alle Kommunikationen einschließt und damit alle sozialen Systeme. Die Gesellschaft macht sich durch ihre Subsysteme z.B. Wirtschaft sichtbar. Durch die Ausdifferenzierung von Funktionssystemen entwickelten sich Subsysteme wie die Wirtschaft, das Rechtssystem, das Bildungswesen.
Die Natur ist die Umwelt der Gesellschaft. Die Änderungen in der Natur wirken unmittelbar auf die Gesellschaft.
Es gibt keine Kommunikation außerhalb der Gesellschaft.
Lebende und psychische Systeme gehören zur Umwelt der Gesellschaft.
Im Laufe des evolutionären Wandels der Gesellschaft haben sich vier Differenzierungsformen als Strukturen entwickelt:
- Segmentäre Differenzierung in gleiche Teilsysteme
- Differenzierung Zentrum | Peripherie (→ Beispiele aus Argentinien, Brasilien, der Türkei )
- hierarchische Differenzierung in Schichten
- funktionale Ausdifferenzierung (siehe Grafik unten).
→ System
→ Human Factor
- Globalisierung
- Seit der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts ist die Erde nicht mehr rund. Wir müssen uns dieser Realität stellen. Sozial-Romantik hilft uns nicht. Die Kernfrage ist, was wir besser können und nicht, was wir mehr wissen.
- Hard Facts
Deutsch - harte Fakten.
Hard Facts beschreiben die auf der Vorderbühne sichtbaren und inszenierbaren Aspekte einer Organisation, wie Ziele, Incentives, Anreize, Technologie, formale Strukturen, Kennzahlen, Daten, Fakten.
siehe auch Soft Facts
- High Performance
- Unternehmen, Prozesse, Projekte sind dann erfolgreich, wenn sie die eigene Komplexität an das von den Umwelten gesetzte Maß anpassen können.
Für Unternehmen sind die Umwelten
- Markt
- Wirtschaft
- Gesellschaft
- Natur
- Höchstleistungen
- Nur die jenige Unternehmungen, die über mindestens so viel Eigendynamik wie die Dynamik ihrer Umwelt verfügen, können erfolgreich sein. Die Kompetenzentwicklung für dynamische Märkte ist mit dem Dynamikgefälle zwischen seinen Umwelten und der Unternehmung zu koppeln. Liegt die Martkdynamik höher als die Eigendynamik, entsteht für Unternehmen Marktdruck.
Mit Höchstleistung beschreiben wir die gezielte Beschleunigung und ggf. Entschleunigung gegen die Dynamik der Umwelt des Unternehmens, des Projektes, des Prozesses.
Erst wenn die Grenzleistung zum Ausgleich vom Dynamikgefälle erreicht wird, ist der Erfolg in Sichtweite. Neben dieser Grenzleistung wird es mühsam.
Es ist falsch, Höchstleistung mit High Performance zu übersetzen.
Die Frage muss heißen: High Performance (hohe Leistung) gegen was?
Zum Thema Höchstleister liefert Oliver Kahn Denkimpulse:
http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-615130.html
- Human Factor
- Human Factor - deutsch der menschliche Faktor
Der Mensch ist die Einheit der Unterscheidung von einem lebenden System (der Körper mit lebenden Sub-Systemen wie Organe und die Zellen...) und dem psychischen System (das Bewusstsein). Beide sind über strukturelle Kopplung miteinander verbunden und teilen sich den gleichen Lebensraum: Den Menschen.
In den sozialen Systemen wie Unternehmen, Prozessen und Projekten als Personen, als konstruierte Identitäten, als Adressaten von Kommunikation. Personen sind selbst keine sozialen Systeme, sondern Kommunikationsadressen, die über Bedürfnisse, Individualität und über bestimmte Werte verfügen.
Wenn Prozessmanager oder Projektmanager die personellen Resourcen planen, planen sie die Anzahl der lebenden Systeme.
Wenn es im Projekt menschelt, dann spürt man das sinnverarbeitende psychische System des Menschen, das manche Experten Human Factor nennen.
Gemeint damit ist, dass jeder Projektbeteiligte seine Eigeninteressen hat, die Vorrang vor dem Projektziel haben. Die Mitwirkung am Projekt wird nur dadurch erreicht, dass das Projektziel zu den durch Sinnverarbeitung laufend hinterfragten eigenen Ziele passt.
- Information
Gregory Bateson beschreibt eine Information : "a difference which makes a difference."
Ob ein IT-System diese Differenz machende Differenz machen kann?
→ System
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