- Komplexer Lernvorgang
- Die Teilnehmer wissen implizit etwas, das sie explizit noch nicht wissen. Was ein Teilnehmer implizit weiß, weiß der Trainer zu Beginn des Vorgangs auch nicht. Er weiß aber, wie die Teilnehmer und er es gemeinsam entdecken können.
Beispiele: Workshops für Prozessmanagement und Projektmanagement, in denen sowohl die komplexen als auch die komplizierten Anteile integriert behandelt werden.
Die Teilnehmer kommen in diese Workshops in der Regel mit dem Glauben, als ob sie die Kunst des Prozessmanagement oder Projektmanagement erst lernen müssten, obwohl sie in ihrem unternehmerischen Alltag von Prozessen umgeben sind oder an Projekten mitwirken. Sie verfügen über breites implizites Wissen. Sie wissen also mehr, als sie zu sagen wissen. Der Trainer sammelt vor solchen Vorgängen Informationen, bildet Hypothesen, trennt zu Beginn gemeinsam mit den Teilnehmern die komplizierten und komplexen Anteile.
Für die komplizierten Anteile geht der Trainer wie in einem trivialen Lernvorgang vor. Für die komplexen Anteile helfen die herkömmlichen Trainingsansätze nicht. Hier beinhaltet der Trainerkoffer Denkwerkzeuge.
Unsere Seminare und Workshops gehören -bis auf wenige Ausnahmen- zum Typ komplexer Lernvorgang.













