- Beschaffungen abschließen
- Engl. 12.4 Close Procurements
- Beschaffungen durchführen
- Engl. 12.2 Conduct Procurements
- Beschaffungen planen
- Engl. 12.1 Plan Procurements
Von PMI zu Scrum :
Scrum adressiert diesen Prozess nicht explizit.
- Beschaffungsmanagement in Projekten
- engl. Project Procurement Management
Beschaffungsmanagement in Projekten wird in vier Prozessen zum Einkauf sowie Erwerb von Dienstleistungen oder/und Produkten für das Projekt gelebt.
Vier Prozesse des Beschaffungsmanagement in Projekten sind
- Beschaffung planen
- Beschaffung durchführen
- Beschaffung verwalten
- Beschaffung abschließen
Beispiel:
PMI® - PMBOK® Guide schlägt für den Prozess Beschaffung planen folgende Techniken
- Make or buy analysis
- Expert judgment - Fachurteil
- fünf verschiedene Vertragstypen
vor.
Zudem ist es nicht verboten, dass die Projektbeteiligte eine vierte Technik anwenden. Die Anwendung der Techniken erfolgt im Hinblick auf brauchbare Handlungsweisen.
Die Projektbeteiligte fragen sich dabei nicht, ob sie mit PMI® - PMBOK® Guide agiles Projektmanagement machen könnten oder nicht, sondern wie sie auf die Irritationen seitens der Projektumwelten elegant reagieren können, damit ihr Projekt am Ende als Erfolg in die Geschichte eingeht.
→ Beschaffungsmanagement in Projekten Seminar
- Budget festlegen
- Engl. 7.2 Determine Budget
- Business Intelligence
- Business Intelligence besteht aus drei Komponenten, die sich situationsbezogen oszillierend einander beeinflussen:
- Business IQ (ähnlich wie Human IQ, in der Praxis wird meistens auf ein Reporting Tool reduziert)
- Reflexionsintelligenz
- Erfahrungsintelligenz
» Intelligenz heißt, mit angemessenen Selektionen auf eine Situation zu reagieren « beschrieb Ashby (1961).
Nach George Spencer-Brown lassen alle kognitiven Operationen auf distinction ( das Unterscheiden ) zurückführen (1969). Durch die Unterscheidung wird der Prozess, das Team, das Unternehmen, das Projekt von der Umwelt getrennt.
Durch die darauffolgende Operation indication ( das Bezeichnen ) werden die beiden Seiten der Unterscheidung zueinander in Verbindung gesetzt, um eine Einheit aus den beiden zu bilden: Prozesswelt, Teamwelt, Unternehmenswelt, Projektwelt.
Nicht nur Elektrotechniker wissen es: Ohne Strom gibt es keine Spannung. Unterscheiden Sie Strom und Spannung, erkennen Sie die Elektrizität als ihren Zusammenhang.
Für nachhaltige Erfolge in dynamischen Märkten bedarf die Organisation der Intelligenz, um unterscheiden und bezeichnen zu können. Dadurch beobachtet sie sich selbst als soziales System und ihre Umwelten Markt, Wirtschaft, Gesellschaft, um die Relevanz von Informationen für mögliche Erfolge zu bewerten. Im Vergleich zu trägen Märkten müssen Unternehmen heute in dynamischen Märkten schneller und in immer kürzer werdenden Zeiträumen auf äußere Situationen reagieren
→ Autodynamik
Unter diesem Aspekt sprechen wir von Dynamic Intelligence. Die herkömmlichen Business Intelligence Ansätze sind nur für träge Märkte geeignet.
Denkfehler:Business Intelligence trifft Business Process Management: Herr Müller trifft seine Gattin Frau Müller in eigenen Vierwänden.
Business Intelligence ist ein unentbehrlicher Bestandteil vom Business Process Management. Die Menschen in Unternehmensprozessen treffen im Rahmen ihrer Tätigkeit in Prozess-Operationen laufend Entscheidungen. Dabei schauen Sie sich auch die Messwerte, die ein Business Intelligence Tool errechnet. Sie reagieren mit angemessenen Selektionen auf eine konkrete Situation.
→ Business Intelligence Seminare zur Vorbeugung von Business Stupefaction
- Business Performance Management
- Für Business Performance Management BPM oder Corporate Performance Management CPM siehe:
→ Performance Management
Denkfehler: Business Performance Management ist Weiterentwicklung von Business Intelligence.
- Business Process Management
- Business Process Management - Deutsch Geschäftsprozessmanagement
Zum Umfang vom Business Process Management gehören alle Unternehmensprozesse von der Strategieentwicklung bis zur Büroreinigung. Alle müssen Wert erzeugen und verzehren die knappen Ressourcen des Unternehmens.
Business Process Management bezieht sich auf eine irritationsrobuste Prozessorganisation mit trivialen und nichttrivialen Anteilen.
Business Process Management (dt. Geschäftsprozessmanagement) konzentriert sich nicht nur auf die optimale Organisation betrieblicher Abläufe.
Zur Technisierung der Geschäftsprozesse (welche und wie?) werden modelliert und dokumentiert, analysiert, in Varianten simuliert und - in verbesserter Form - implementiert. Häufigste Ziele sind verringerte Kosten und Zeiten, erhöhte Qualität und Kundenzufriedenheit (Wer ist Kunde? Was bedeutet seine Zufriedenheit?) sowie die konsequente Ausrichtung der Prozesse an der Unternehmensstrategie (die Prozesse an externe Referenzen ausrichten, ist der richtige Schritt zur Wertschöpfung).
Zur Technisierung bzw. Automatisierung der formalen Anteile des menschlichen Tuns kommen auf dem Weg vom Geschäftsprozess zum Workflow in Frage:
- BPMN, BPMS, BPML, BPEL, BPMN, WMS, XPDL, u.v. a.
- der Einsatz vom einem Workflow Management Tool
- die Anwendung von einem Dokumentations- oder Visualisierungstool
→ Prozessmanagement
→ Unternehmensprozesse













