- Hard Facts
- Deutsch - harte Fakten
Hard Facts beschreiben die auf der Vorderbühne sichtbaren und inszenierbaren Aspekte einer Organisation, wie Ziele, Incentives, Anreize, Technologie, formale Strukturen, Kennzahlen, Daten, Fakten.
→ siehe auch Soft Facts
- High Performance
- Unternehmen, Prozesse, Projekte sind dann erfolgreich, wenn sie die eigene Komplexität an das von den Umwelten gesetzte Maß anpassen können.
Für Unternehmen sind die Umwelten
- Markt
- Wirtschaft
- Gesellschaft
- Natur
Bei High Performance geht es nicht um hohe Leistung, sondern um die Grenzleistung, um die Eigendynamik an das von den Umwelten gesetzte Maß anpassen zu können.
- Höchstleistungen
- Nur diejenigen Unternehmungen, die über mindestens so viel Eigendynamik wie die Dynamik ihrer Umwelt verfügen, können erfolgreich sein. Die Kompetenzentwicklung für dynamische Märkte ist mit dem Dynamikgefälle zwischen seinen Umwelten und der Unternehmung zu koppeln. Liegt die Martkdynamik höher als die Eigendynamik, entsteht für Unternehmen Marktdruck.
Mit Höchstleistungen beschreiben wir die gezielte Beschleunigung und ggf. Entschleunigung gegen die Dynamik der Umwelt des Unternehmens, des Projektes, des Prozesses.
Erst wenn die Grenzleistung zum Ausgleich vom Dynamikgefälle erreicht wird, ist der Erfolg in Sichtweite. Neben dieser Grenzleistung wird es mühsam. Es ist falsch, Höchstleistung mit High Performance zu übersetzen.
Die Frage muss heißen: High Performance (hohe Leistung) gegen was bzw. gegen welche Umwelt?
Zum Thema Höchstleistungen liefert Oliver Kahn Denkimpulse:
http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-615130.html
- Human Factor
- Human Factor - deutsch der menschliche Faktor
Der Mensch ist die Einheit der Unterscheidung von einem lebenden System (der Körper mit lebenden Sub-Systemen wie Organe und die Zellen...) und dem psychischen System (das Bewusstsein). Beide sind über strukturelle Kopplung miteinander verbunden und teilen sich den gleichen Lebensraum: Den Menschen.
In den sozialen Systemen wie Unternehmen, Prozessen und Projekten als Personen, als konstruierte Identitäten, als Adressaten von Kommunikation. Personen sind selbst keine sozialen Systeme, sondern Kommunikationsadressen, die über Bedürfnisse, Individualität und über bestimmte Werte verfügen.
Wenn Prozessmanager oder Projektmanager die personellen Ressourcen planen, planen sie die Anzahl der lebenden Systeme.
Wenn es im Projekt menschelt, dann spürt man das sinnverarbeitende psychische System des Menschen, das manche Experten Human Factor nennen.
Gemeint damit ist, dass jeder Projektbeteiligte seine Eigeninteressen hat, die Vorrang vor dem Projektziel haben. Die Mitwirkung am Projekt wird nur dadurch erreicht, dass das Projektziel zu den durch Sinnverarbeitung laufend hinterfragten eigenen Ziele passt.













