Immer mehr Besucher unserer Webpräsenz wollen wissen, ob sie das BlueRocks®Glossar in gedruckter Form erhalten können.
Das Druckformat ist nicht geplant.
Wir senden es Ihnen gerne im pdf-Format zu. Bitte teilen Sie uns hierzu Ihre Kontaktdaten mit
Die kontextbezogene ausführliche Beschreibung einzelner Begriffe erfolgt in unseren Klientenprojekten sowie Seminaren.
- Magisches Dreieck
Magisches Dreieck → Triple Constraints
→ Magisches Hexagon
- Magisches Hexagon
- Das magische Dreieck ( engl. triple constraints ) hat sich verwandelt: in ein Sechseck.
Was für uns in unseren Prozess Performance Management Vorhaben selbstverständlich war, setzt PMI® nun auch für Projektmanagement voraus.
Die Constraints in PMBOK 4th Edition sind :
- Scope
- Quality
- Time (Schedule)
- Budget (Cost)
- Resources
- Risk
Um diese sechs Einschränkungen bzw. Beschränkungen unter einen Hut zu bringen, sprechen wir vom magischen Hexagon: Sechs Constrainits mit ihren 15 Wechselwirkungen untereinander.
Rita Mulcahy, deren Buch PMP® Exam Prep wir den Teilnehmern unseres Seminars PMP® Certification Preparation - Vorbereitung auf die PMP®-Zertifizierung gerne empfehlen, sieht Customer Satisfaction als die siebte Einschränkung (s. Seite 25 in o.a. Buch) vor.
Es ist nicht ganz richtig, da
zu den Projektumwelten nicht nur Kunden gehören und
bevor eine Kunde zum Kunden wird, ist er eine dem Unternehmen unbekannte Person, die zum Kunden gemacht werden soll.
- Management
- Management ist die Einheit der Unterscheidung von Führung und Steuerung.
→ Führung
→ Steuerung
- Markt
- Märkte sind Subsysteme des sozialen Systems Wirtschaft. Die Umwelt Markt ist die unmittelbare Umgebung eines Unternehmens.
Beispiel: Automobilmarkt für die Beteiligten der automobilen Wertschöpfungsnetzwerke wie Automobilhersteller.
- Maslow - Bedürfnishierarchie
- Das Modell von Abraham Maslow veranschaulicht die Beweggründe von Menschen. Die Bedürfnishierarchie oder die Bedürfnispyramide aus dem Jahre 1943 dient auch heute als Denkmodell für Prozessmanagement und Projektmanagement.
- Ebene 1 Körperliche Existenzbedürfnisse z.B. atmen, schlafen, essen, Gesundheit, Wohnraum.
- Ebene 2 Sicherheit z.B. Recht und Ordnung, fester Arbeitsplatz, Absicherung für die Zukunft.
- Ebene 3 Soziale Beziehungen (Anschlussmotiv): Familie, Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe.
- Ebene 4 Soziale Anerkennung: gesellschaftliche Status, Respekt, soziale Anerkennung Wohlstand, Einfluss, mentale und körperliche Stärke.
- Ebene 5 Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Perfektion
Die ersten drei Ebenen und auch Teile der vierten Ebene werden Defizitbedürfnisse bezeichnet. Diese Bedürfnisse müssen befriedigt sein, damit ein Mensch zufrieden ist.
Wenn sie erfüllt sind, hat der Mensch keine weitere Motivation diese zu befriedigen.
Die Teile der vierten Ebene und die fünfte Ebene werden unstillbare Bedürfnisse bezeichnet. Diese können nie wirklich befriedigt werden.
Neben Maslow entwickelten
- Murray
- Frederick Herzberg
- David McClelland
Bedürfnistheorien
Hinweis für Besucher, die sich auf PMP Zertifizierung bei PMI vorbereiten:
Die Theorien von o.a. Wissenschaftlern müssen Sie kennen.
- Matrix Organisation
- Ob die Organization Struktur
- Functional Organization
- Weak Matrix Organization
- Balanced Matrix Organization
- Strong Matrix Organization
- Projectized Organization
- Composite Organization
heißt, ist an zweiter Stelle wichtig.
An erster Stelle kommt die zum Erfolg führende Projektarbeit und die dafür notwendige Organisation.
Die Matrixorganisation ist erfolgreich, wenn Linienmanager, Programm Manager und Projektmanager ohne die Intervention eines Konfliktcoaches zusammenarbeiten.
- Mehrdeutigkeiten
- Organisationen wie Unternehmen, komplexe Projekte versuchen Mehrdeutigkeiten zu verarbeiten. Nicht Unsicherheit oder Ungewißheit.
Managemententscheidungen bewältigen stets nur Probleme von Mehrdeutigkeiten. In Unternehmen, Teams, Prozessen und Projekten mit einem komplexen Anteil muss vielfach ohne eindeutiges Ausrechnen entschieden werden. Wenn Manager, Prozessmanager oder Projektmanager nicht ausrechnen können, aber entscheiden müssen, dann muss den Beteiligten klar sein, dass man unterschiedliche Entscheidungen vertreten kann, ohne offensichtlich etwas falsch zu machen.
- Methode
- Griechen bringen es mit »metá + hodós« auf den Punkt: metá: hinterher, nach ; hodós: Weg, Gang, das Nachgehen, Verfolgen
Erfolgreiche Vorgehensweisen für sich wiederholende Probleme (repetitiv) werden in Methoden gefasst. Die Ursache-Wirkung-Beziehungen, die nach einem ähnlichen Muster immer wieder auftreten, werden "generisch" dokumentiert und Interessenten zur Verfügung gestellt.
Methoden setzen Wiederholung voraus.
- Methoden Hopping
- In komplexen Projekten sind die Methoden nur die Grundausrüstung des Segelboots. Versucht man komplexe Probleme durch Methodenwechsel zu lösen, erhöht man die Kosten ohne Nutzen.
Wir bezeichnen diese vergebliche Mühe mancher Projektleiter Methoden Hopping.
- Moralischer Hasardeur
Bestimmte Handlungen können nicht beobachtet werden.
Wir verwenden den Begriff moralischer Hasardeur im Risikomanagement zur präzisen Differenzierung zwischen Risikoneutralität und Risikoaversion.



















