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Die kontextbezogene ausführliche Beschreibung einzelner Begriffe erfolgt in unseren Klientenprojekten sowie Seminaren.
- Technik
- Technik - engl. Technique - stammt aus dem altgriechischen téchne .
Im Projektmanagement oder Prozessmanagement werden Techniken angewandt, um triviale Verhältnisse zu erzeugen, z.B. Ressourcen werden planbar, Vorgänge und Abläufe werden steuerbar, Fehler werden identifizierbar und zuordnenbar.
Durch Beherrschung von Techniken weiß man, wie man Methoden einsetzt.
→ Denkfehler: Methode ist Technik.
Technik ist Fähigkeit, Kunstfertigkeit, Handwerk, um Methoden und Fähigkeiten in der Praxis von Projekten und Prozessen anzuwenden. Durch meine Technik weiß ich, welche Methode wann / wo / wie anwende.
Die alten Griechen haben um den Begriff téchne herum tiefgründig genug philosophiert. Auch zeitgenössischen Praktikern unter den Besuchern unseres Glossars sei
- Platons "Charmides" , indem er über poiesis und praxis sinniert
- Die Kritik von Aristoteteles zum platonischen Techne-Begriffs, wobei seine Gedanken auch um techne/poiesis versus phronesis/praxis kreisen.
sehr zu empfehlen.
Gegenüber Platon stellt Aristotales nicht die Kenntnis eines für den Menschen absoluten Guten, sondern das beratende Gespräch in bezug auf das, was im Einzelfall zur Entscheidung steht in seinem Bezug auf das gute Leben insgesamt, und zwar gemäß der Tugend im Rahmen der Erfassungsordnung einer auf Gleichheit beruhenden freien Bürgergemeinde (polis).
Was hat das mit dem Projektmanagement oder dem Prozessmanagement zu tun?
Die Suche nach der Antwort überlassen wir Ihnen.
- Terminmanagement in Projekten
- engl. Project Time Management
Terminmanagement in Projekten hat das primäre Ziel, den pünktlichen Abschluss eines Projektes sicherzustellen.
Prozesse des Terminmanagement in Projekten
- Vorgänge festlegen
- Vorgangsfolgen festlegen
- Ressourcen für Vorgänge schätzen
- Vorgangsdauer schätzen
- Terminplan entwickeln
- Terminplan steuern
Jeder von sechs Prozessen erfordert zur Projektplanung hohe Kompetenz und nicht nur Wissen.
Sollten Ansätze wie Critical Chain (Kritische Kette) angewendet werden, müssen sie über alle Projektprozesse und Wissensgebiete aufgespannt werden. Critical Chain ist viel mehr als nur eine Methode der Terminplannetztechnik und befasst sich nicht nur mit Puffern.
- Terminplan entwickeln
- Engl. 6.5 Develop Schedule
Von PMI zu Scrum: Release-Plan
- Terra Incognita
- Terra incognita (Latein: unbekanntes Land) bezeichnet Gebiete, die noch nicht kartographiert oder beschrieben sind.
Manche selbsternannte Vordenker bzw. Querdenker - homo statticus, homo rhetoricus - verkaufen die Theorien von anderen so, als ob sie terra incognita beschreiben würden.
- Theorie
- Theorie besteht aus Denkwerkzeugen zur Bewertung von kontextbezogenen Ideen. Auch ohne eine solide Theorie können Ideen erzeugt werden. Sie sind allerdings meistens Schnapsideen. Theorien sind Prüfmechanismen für Ideen.
Eine solide Theorie ist Ihre Laterne, die zielführende Ideen anleuchtet.
Theorie ist nicht das Gegenteil von Praxis.
Diejenige selbsternannten Praktiker haben insofern Recht, wenn Sie einem unterstellen, ein Theoretiker zu sein. Aus Theorie kommt tatsächlich nur Theoretisches raus. Die Umsetzung der Ideen in der betrieblichen Praxis zeichnet einen guten Praktiker mit solidem Theoriehintergund aus.
Erst durch Erklärungen für den jeweiligen Anwendungsfall macht ein Theoretiker seine Theorie zu einem brauchbaren Handwerkszeug, um gemeinsam mit den Beteiligten aus ihr Handlungsanweisungen für die praktische Umsetzung abzuleiten.
Ein gutes theoretisches Fundament versetzt einen in die Lage, neue Herausforderungen sehr viel schneller, umfassender und lösungsorientierter anzugehen als ohne ein solches.
Entscheidend ist, wie Karl Popper beschrieb: ›Beobachten ist stets beobachten im Licht von Theorien‹.
- Theorie X - Theorie Y von Douglas McGregor
Die Theorien X, Y und Z von Douglas McGregor beschreiben drei Menschenprofile, die nach McGregor in Unternehmen zu finden sind.
→ Sein Buch: The Human Side of Enterprise (1960)
Theorie X nimmt an, dass der Mensch unwillig zum Arbeiten ist. Durch seine Arbeitsunlust muss er meistens gezwungen, gelenkt, geführt und mit Strafe bedroht werden. Nur so kann er einen produktiven Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele leisten. Er besitzt zu wenig Ehrgeiz, bevorzugt Routineaufgaben und strebt nur nach eigener Sicherheit strebt. Er übernimmt sehr ungern Verantwortung. Daher muss sein Vorgesetzter jeden Handlungsschritt detailliert vorgeben, konsequent anleiten und streng kontrollieren. Nur auf diese Weise ist eine effiziente Arbeitsausführung möglich. Entlohnung alleine kann Menschen nicht dazu bringen, sich zielführend zu bemühen. Bei Verstoß gegen die Regeln und Anweisungen bedarf es externer Kontrollen und sogar Strafen.
→ Steuerung
Theorie Y beschreibt den Menschen, für den die Arbeit einen hohen Stellenwert hat . Er ist von Natur aus leistungsbereit und von sich aus motiviert. Die Befriedigung der Ich-Bedürfnisse und das Streben nach Selbstverwirklichung stehen im Mittelpunkt seines Tuns. Identifiziert sich der Mensch mit den organisatorischen Zielen, dann sind externe Kontrollen überflüssig. Er motiviert sich selbst, braucht nicht motiviert zu werden. Er übernimmt gerne Verantwortung und entwickelt Eigeninitiative. Der Mensch besitzt hohe Kompetenz zur Lösung organisatorischer Probleme.
→ Führung
Da Management die Kopplung von Führung und Steuerung ist, steckte McGregor für einspurige Kategorisierung viel Kritik ein. Die Kritiker behaupteten, dassdie Theorien X und Y sich gegenseitig ausschließen würden. 1964 stellte McGregor die Synthese der beiden Theorien auf: Theorie Z .
→ Theorie Z
- Theorie Z
- In seinem Buch
Theory Z: How American Business Can Meet the Japanese Challenge (1983)
griff Dr. William G. Ouchi den Ansatz von McGregor (Theorie X, Theorie Y, Theorie Z) auf, um amerikanische und japanische Unternehmensorganisationen zu vergleichen. Aufgrund der Arbeiten von Ouchi wurde Theorie Z später auch japanischer Managementstil genannt.
Ouchi hat ebenfalls drei Typen beschrieben:
- Typ A - die amerikanischen Unternehmen
- Typ J - die japanischen Unternehmen
- Typ Z besitzt eine neue Kultur Z
Der Typ Z nimmt an, dass eine starke Mitarbeiterbeteiligung zu höherer Produktivität führt.
- Theory of Constraints
- Der Quantensprung im Management ist sie zwar nicht, wie seine Vertreter sie bezeichnen. Dennoch liefert sie viable (brauchbare) Denkanstöße für moderne Prozesse und Projekte.
Ein Constraint ist lt. Theory of Constraints ToC ein Effekt, der die Leistung eines Systems begrenzt. Demnach beeinflussen positive wie negative Veränderungen am Engpass das ganze soziale System, z.B. Unternehmen, Projekt, Prozess.
Um die theoretischen Leerstellen auszufüllen, erweitern wir die Konditionalbeziehungen von Theory of Constraints ToC durch Unterscheidungen
kausale Kopplungen | strukturelle Kopplungen
lose Kopplungen | feste Kopplungen
Systemleistung | Systemkohärenz
Die Unterscheidungen ermöglichen es, die Kopplung der Stakeholder als Akteure wie Personen, Organisationseinheiten, andere interne wie externe Organisationen im Prozess- oder Projektnetzwerk der Kopplung von Handlungen gegenüberzustellen.
- Träge Märkte
- In den trägen Massenmärkten richteten Unternehmen ihren Blick nach innen, auf die Produkte
und die Produktionsweise.
Dies war als die Perspektive der Produktion » manufacturing mindset « bekannt: Es wurde davon ausgegangen, was man herstellte. Man verlangte einen Preis in Abhängigkeit von den Herstellungskosten und verkaufte seine Produkte an die Kunden.
- Triple Constraints
Triple Constraints oder das magische Dreieck hat Platz gemacht für
→ das magische Hexagon



















