- Prozess
- Alle Prozesse, in denen Menschen sich betätigen, sind soziale Systeme.
(Die Ausnahme bilden die 100% automatisierten IT-Prozesse, die ohne Menschen nach einem Code arbeiten. Diese Systeme haben mit Sinn nichts im Sinn. Wenn ein Fehler in einem solchen Prozess auftritt, hat immer einen kausalen Grund.)
Prozesse bestehen aus einer Anzahl von Operationen, die sich auf ein gemeinsames Problem beziehen. An dieser Stelle fragen wir uns: "Um welche Kategorie der Unternehmensprozesse handelt es sich dabei?"
- Managementprozesse
- Geschäftsprozesse
- Unterstützungsprozesse
Im Rahmen der Prozessgestaltung werden die Operationen unter zeitlichen, finanziellen und operativen Aspekten vernetzt. Dadurch bildet sich die Struktur des Prozesses.
Die Operationen im Prozess haben komplizierte und komplexe Anteile. Je nach dem Prozess gestaltet sich das Verhältnis der Anteile. Je dynamischer die Prozessumwelt und der Arbeitsinhalt ist, desto dominanter sind die komplexen Anteile.
Komplizierte Anteile sind analytischen Verfahren zugänglich, so dass sie mit bewährten Methoden analysiert, geplant, modelliert und dokumentiert werden. Die kausale Logik kommt voll zur Geltung. OMG BPMN, UML, EpK helfen dabei.
Komplexe Anteile sind analytischen Verfahren nicht zugänglich. Hier hat das Prozessteam mit Überraschungen zu tun. Es benötigt im Moment der Überraschung eine passende Idee.
Die Methoden, Techniken und Werkzeuge für komplizierte Anteile nutzen für komplexe Probleme nicht. Umgekehrt liefern die Werkzeuge für komplexe Anteile keine brauchbaren Lösungen für komplizierte Anteile.
Können Sie die Unternehmensprozesse Strategientwicklung und Angebotsabwicklung nach dem gleichen Muster gestalten und führen?



















