- 21. - 23. Mai 2012 in Ludwigsburg
- 18. - 20. Juli 2012 in Ludwigsburg
| Prozessorganisation |
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Auf Basis von tural on Management - Management Modell für dynamische Märkte begleiten wir Sie bei der konzeptionellen Gestaltung und praktischen Umsetzung Ihrer Prozessorganisation zur Transformation von trägen zu dynamischen Netzwerk-Strukturen.
Dass wir die Prozessorganisation mit all ihren Elementen als Ganzes methoden- und theoriebasiert behandeln können, zeichnet unseren Ansatz aus. Ob trivial oder komplex hat die Prozessorganisation immer eine Struktur. Die entscheidende Frage dabei ist, ob die Struktur eine triviale oder komplexe ist:
Zur Prozessgestaltung, Prozessmodellierung, Prozessoptimierung legen wir diese Unterscheidung zugrunde. Je nach dem Prozess-Typ kann die Prozessorganisation folgende Elemente beinhalten:
Auswirkungen von Umweltdynamiken auf Prozessorganisation - structur follows environmentBei niedriger Dynamik im Prozessumfeld überraschen die Ereignisse die Prozessorganisation kaum. Sie kann als Trivialmaschine geplant werden. Die Prozess-Struktur kann in einem Workflow-System abgebildet werden. Das Bewußtseinssystem der Prozessbeteiligten hat kaum eine bzw. keine Bedeutung für die Prozess-Struktur.
Mit der Beschreibung ihrer Aufbau- und Ablauf-Struktur sowie ihrer Operationen, die sich bei jedem Durchlauf nach dem gleichen Muster wiederholen, wird somit das Wesentliche erfasst. ITTO oder SIPOC sind hierfür brauchbare Vorgehensweisen. Der Prozessablauf kann automatisiert und per Workflow bzw. ERP Tools wie SAP R/3 gesteuert werden. Zur Modellierung zwecks Automatisierung helfen dabei ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK), OMG BPMN, UML. Heute noch sprechen die meisten Experten vom Business Process Management, meinen dabei die Prozessautomatisierung sowie die Anwendung von solchen Modellierungswerkzeugen. In Prozessorganisationen wie Fertigungs- oder Montageanlagen, in denen die codeverarbeitenden Automatisierungssysteme und das menschliche Tun zusammenkommen, sind die Ansätze wie PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) für kontinuierliche Optimierung zielführend anwendbar. Die Prozessorganisation kann als lebendes System betrachtet werden. Für die Organisationsgestaltung sind die Werkzeuge, Techniken und Tools der systemischen Organisationsentwicklung geeignet. Die hohe Dynamik im Prozessumfeld fordert die Prozessorganisation mit größeren Überraschungen in immer kürzeren Abständen heraus. Die Entscheidungsprozesse gewinnen an Bedeutung, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die passende Idee zu finden. Im Verhältnis zu ihnen ist der repetitive Anteil der Prozessoperationen nach einem gleichbleibenden Muster gering. Das Anstreben nach einem hohen Automatisierungsgrad zur Strukturgestaltung schadet. Das Bewußtseinssystem der Prozessbeteiligten ist der Kern der Prozess-Struktur. Die Prozessorganisation entwickelt sich zu einem sozialen System. Sie wndelt nicht bloß einen Input in einen immer gleichen Output um, sondern greift unter Zuhilfenahme ihres Gedächtnisses selektiv Irritationen von außen auf und tranferiert diese dann in Outputs, die für Außenstehende und nicht selten auch für sich selbst überraschend sind (Frei nach Heinz von Foerster).
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