Digital Business Value Ecosystems Blog

Von Industrie 4.0 zu Digital Business Value Ecosystems 

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Industrie 4.0 bedeutet eine Verschiebung von der unternehmensinternen Digitalisierung/Vernetzung hin zu cyber-physischen Systemen durch die Verschmelzung von Technologien wie

Internet of Things (IoT), Coboter/Robotik, Blockchain, 3-D-Druck, VR/AR, Big Data u.v.a.  

Die Wertschöpfungsketten verwandeln sich in Wertschöpfungsökoysysteme: Transforming Value Chains into Digital Business Value Ecosystems.

Mit der Dynamik der Digitalisierung Schritt zu halten, nutzen wir überwiegend unsere Social Media Kanäle.

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Digital Business Value Ecosystem

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Industrie 4.0 in Digital Business Value Ecosystem

Digital Ecosystems Management

Prof. Gausemeier im Interview mit der Wirtschaftsförderung Lippstadt:

Seit einiger Zeit beobachten wir den Wandel von den nationalen Industriegesellschaften zur globalen Informationsgesellschaft. Informations- und Kommunikationstechnik wachsen zusammen und durchdringen alle Lebensbereiche.

Produktion wird als komplexes, informationsverarbeitendes System verstanden, in dem bereichs- und unternehmensübergreifende Leistungserstellungsprozesse und deren durchgängige Unterstützung durch Informations- und Kommunikationstechnik eine herausragende Rolle spielen.

Vor diesem Hintergrund werden Geräte und Systeme unserer realen Umgebung, die durch eingebettete Software gesteuert werden, zunehmend in das weltumspannende Kommunikationsnetz integriert, wofür der Begriff Internet der Dinge steht. Reale Welt und virtuelle Welt wachsen offensichtlich zusammen, was durch den Begriff Cyber-Physical Systems zum Ausdruck kommt. Im Kontext der industriellen Produktion eröffnet sich eine neue Perspektive, die von vielen als die vierte industrielle Revolution gesehen wird – Industrie4.0.

Der Weg zu dem neuen Leitbild Industrie 4.0 wird evolutionär verlaufen; die Auswirkungen auf das System industrielle Produktion werden in der Sicht zurück den Charakter einer Revolution haben.

Wenn wir die sich abzeichnende Entwicklung antizipieren, können wir einige gravierende Punkte erkennen, die einer Revolution nahekommen:

Da ist zunächst die weltweite Vernetzung von Individuen, Organisationen und realen Objekten wie Produktionsmaschinen und Transportmittel. Auf dieser Basis werden sich Produktionsnetzwerke quasi über Nacht formieren, um einen Produktionsauftrag wirtschaftlich und schnell abzuarbeiten.

Es treten neue Akteure mit innovativen Geschäftsmodellen auf den Plan, beispielsweise kapitalkräftige Unternehmen, die eine gute Produkt- bzw. Geschäftsidee haben, aber alle Aktivitäten wie Entwicklung, Produktion und Marketing von Dritten im Rahmen eines Ad-hoc-Netzwerks erledigen lassen und sich lediglich auf die Orchestrierung des Innovationsgeschehens konzentrieren.

In vielen Bereichen wird man für die Nutzung eines Produkts bzw. für eine Leistung zahlen und nicht das Produkt erwerben. Die Mobilitätsprogramme der großen Automobilhersteller sind frühe Vorboten dieser weitreichenden Entwicklung.

Last but not least wird sich auch die Arbeitswelt gravierend verändern, die Fachleute sprechen hier bereits von Arbeit 4.0. Deutlich abzusehen ist, dass in vielen Bereichen die Arbeitsinhalte angereichert werden – der Bediener wird zum Entscheider. Die Zusammenarbeit mit intelligenten Computersystemen wird gang und gäbe sein. 

Das Interview können Sie hier lesen:

Interview der Wirtschaftsförderung mit Prof. Jürgen Gausemeier zur Bedeutung von Industrie 4.0

Pressekontakt: WFL Lippstadt GmbH, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 02941/270101

«Wer mitreden will über die Digitalisierung der Gesellschaft, muss reisen. Ich hab's getan und bin klüger zurückgekommen: Es gibt in den USA keine einheitliche Meinung zur NSA-Überwachung auch nicht zum Verhältnis Datenschutz und Wirtschaft. Und es braucht mehr als Industrie 4.0

Warum Deutschland die Industrie neu denken muss / Renate Künast - Quelle SZ vom 03.05.2015

Die Sätze, die ich bei der Lekture mit dem Farbstift markiert habe, möchte ich in meinem Beitrag mit kleinen Ergänzungen wiedergeben:

«Die Ostküste redet über Terrorismusbekämpfung und meint grenzenloses "Mitlesen".

Die Westküste dagegen entwickelt neue Technologien, redet über die Digitalisierung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche und das Vertrauen ihrer Kunden.

Für die meisten Big Player gilt: Die Daten, mit denen sie umgehen, sind die ihrer Kunden, ob Business oder Privatkunden. Kein Wunder, denn viele machen ein Drittel ihres Umsatzes in der EU. Für andere Staaten gilt, wessen Datenschutz in Deutschland akzeptiert wird, der gilt als akzeptabel.

Auf den tausenden Kilometern zwischen Ost- und Westküste herrscht also extrem dünne Luft.

Die Aktivitäten der NSA durch die Hintertür haben bei den Unternehmen das starke Gefühl verursacht, hintergangen worden zu sein.»

«Die meisten der Anbieter leisten ihre Dienste gegen Entgelt. Mit den Daten ihrer zahlenden Kunden Geld verdienen, das dürfen oder wollen sie nicht. Ihr Geschäft heißt: sichere Kommunikation und gegen fremde Zugriffe sicheres Speichern. So war es eine Katastrophe, als öffentlich wurde, dass bindende Unternehmensregeln angesichts des Gebarens der Geheimdienste nichts wert sind. Die CEOs sagen, sie waren ahnungslos, als plötzlich wegen Snowden Fragen von Journalisten auf sie einprasselten, die nicht glauben wollten, dass die Internetunternehmen nicht wissen, wer sie da systematisch anzapft. Dieses "westcoast-movement" klagt nun auf gesetzliche Regelungen, um die Herrschaft des Rechts wieder herzustellen.» 

«Wie stellt sich die Wirtschaft bei uns ihre Zukunft vor?

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In der globalen Kompetenzgesellschaft müssen Unternehmen ihre internen Strukturen zur Wertschöpfung fortlaufend dahin gehend überprüfen, wie ihre Umwelten die Performance der Wertschöpfungsprozesse beeinflussen.

Offene Kommunikation in der Produktionsebene

In den Industrie 4.0 Expertenkreisen wird die Frage "was ist in den Industrie 4.0 Landschaften anders als Computer Integrated Manufacturing CIM anno 1990?" öfters gestellt. Zu diesem Zweck veröffentliche ich einen Beitrag vom September 1990, den ich als Daimler Mitarbeiter auf dem VDI Kongress gehalten hatte.

Bild 1 würde ich heute in der Form nicht mehr verwenden, da die Smart Factories via Internet anders vernetzt werden.

Information ist eine an Menschen gebundene geistige Leistung; Daten sind ihr formaler und somit technisierbarer Anteil.

Business Intelligence Information Satellite

Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 455Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 456Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 457Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 458Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 459Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S.460Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 461Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 463Kommunikation in der Produktionsebene Industrie 4.0 S. 463 

"Uns trennt nur eines, unsere gemeinsame Sprache!" - Winston Churchill

Industrie 4.0 - ja, aber...! nix da .. ebbes schwanger gibt es nicht!

Dr. Andrea Fehrmann ist in der Bezirksleitung der IG Metall Bayern für Industriepolitik zuständig. Außerdem ist sie stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bei Bosch Rexroth.

Mit Dr. Fehrmann sprach Bayern 5. Das Interview habe ich durch meine eigenen Ansichten etwas ergänzt.

Künftig werden vollkommen neue Wertschöpfungsnetzwerke entstehen. Aber das betrifft ja nicht nur Industrie 4.0. Es geht schließlich auch um die vollständige Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt (tural: die Gestaltung von neuen Cyber-Physischen Verhältnissen, Digitalisierung ist nur ein Teil davon. Zudem halte ich die Digitalisierung für einen nicht passenden Begriff.). Das heißt nichts anderes, als dass Menschen, Objekte und System miteinander vernetzt werden und zwar über Firmengrenzen (tural: und die nationalen Grenzen) hinweg. Man kennt diese Ideen schon von Google Car beispielsweise. Und damit kommen einige Herausforderungen auf uns zu. 

industrie 4.0 by fehmi alagün

© Prof. Dr. Fehmi Alagün

Es werden vollkommen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen entstehen, darüber werden neue Geschäftsfelder (tural: und Geschäftsmodelle) entstehen. Wir stellen uns die Frage, wie kann Industrie 4.0 in Bezug auf den Arbeitsmarkt gestaltet werden? Denn von dieser Entwicklung werden alle Beschäftigten betroffen sein, unabhängig von ihrer Funktion und auf welcher Ebene sie tätig sind. Egal ob im Vertrieb oder in der Produktion, Industrie 4.0 wird sich zwangsläufig auf Kommunikation und Arbeitsinhalte auswirken.

Weiterbildung für Digital Business Value Ecosystems

Kurs-Nr. Titel Beginn Ende Ort Preis
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 14. Mai 2019 15. Mai 2019 Hamburg 1490,00 EUR 
70 Managing Digital Business Ecosystems 17. Jun 2019 20. Jun 2019 Nürnberg 1990,00 EUR 
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 27. Jun 2019 28. Jun 2019 Berlin 1490,00 EUR 
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 26. Sep 2019 27. Sep 2019 Wien 1490,00 EUR 
70 Managing Digital Business Ecosystems 15. Okt 2019 18. Okt 2019 Nürnberg 1990,00 EUR 
01 Designing Digital Business Ecosystems 17. Okt 2019 18. Okt 2019 Berlin 1490,00 EUR 
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 20. Nov 2019 21. Nov 2019 Nürnberg 1490,00 EUR 
01 Designing Digital Business Ecosystems 3. Dez 2019 4. Dez 2019 Hamburg 1490,00 EUR