Digital Business Value Ecosystems Blog

Von Industrie 4.0 zu Digital Business Value Ecosystems 

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Industrie 4.0 bedeutet eine Verschiebung von der unternehmensinternen Digitalisierung/Vernetzung hin zu cyber-physischen Systemen durch die Verschmelzung von Technologien wie

Internet of Things (IoT), Coboter/Robotik, Blockchain, 3-D-Druck, VR/AR, Big Data u.v.a.  

Die Wertschöpfungsketten verwandeln sich in Wertschöpfungsökoysysteme: Transforming Value Chains into Digital Business Value Ecosystems.

Mit der Dynamik der Digitalisierung Schritt zu halten, nutzen wir überwiegend unsere Social Media Kanäle.

  Bring the Outside into the Company   

Digital Business Value Ecosystem

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Blue Rocks Consulting for Digital Business Value Ecosystem

Gruppe fit for 2020

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Industrie 4.0 in Digital Business Value Ecosystem

Digital Ecosystems Management

 17 Thesen des wissenschaftlichen Beirats der Plattform Industrie 4.0 - Organisation, These 14

Unter dem Titel "Neue Chancen für unsere Produktion" wurden Siebzehn Thesen in drei Gruppen Mensch, Technik, Organisation beschrieben, wohin Industrie 4.0 führt und wirken einer Verwässerung des Begriffs entgegen, indem sie ihn klar umgrenzen.

Wenn die Sensoren und Aktoren in der Sensor-/Aktorebene zu Internet of Things werden, wird das Ebenenmodell für Produktionsorganisation nach der Industrie 4.0 Transformation seine Gültigkeit verlieren.

Plattform Industrie 4.0 vor dem Aus - Aus Industrie 4.0 wird Smart Service Welt

"Industrie 4.0 zu Internet of Services weiter denken! Industrie 4.0 ist ein Unterthema von Internet of Services." - Cüneyt Tural

Den Lesern unseres Industrie 4.0 Blogs ist gewiß aufgefallen, dass ich es für den falschen Weg halte, langwierige großartige Standards für Industrie 4.0 anzustreben. Für das Neuland Internet der Dienstleistungen inkl. Industrie 4.0 können keine brauchbaren Standards definiert werden, weil wir die global wettbewerbsfähigen Geschäftsmodelle noch zu entwickeln haben.

Plattform Industrie 4.0 vor dem Aus von Karin Zühlke 10.05.2015 © VDI Wissensforum

Industrie 4.0 - der große Selbstbetrug von Von Astrid Maier und Dietmar Student (manager magazin online)

Wenn die Digitalisierung auf den demografischen Wandel trifft von Manu Dreyer (th huffington post)

«Außer Gremienarbeit und Maßnahmenempfehlungen gibt es bisher keine konkreten Ergebnisse und kein konzertiertes Vorgehen deutscher Unternehmen in Sachen Industrie 4.0. Die Arbeit der Plattform Industrie 4.0 zeigt keine fruchtbaren Ergebnisse. Im Gegenteil: Deutschland hinkt heute mit seiner einst sehr ehrgeizigen Industrie-4.0-Initiative dem Industrial Internet Consortium (IIC) der USA und Chinas ähnlichen Bestrebungen hinterher und ist momentan eher Zuschauer als Akteur. Dass kürzlich auch Deutschlands Vorzeige-Konzern Siemens der IIC beigetreten ist, ist Wind in den Segeln der US amerikanischen Initiative und zeigt gleichzeitig, dass die Industrie 4.0 hierzulande auf der Stelle tritt. 

Flankierend zur Dialogplattform will die Bundesregierung auch ein neues Technologieprogramm auflegen mit dem Namen »Smart Service Welt«. Damit sollen vor allem smarte Dienstleistungen rund um Industrie 4.0 gefördert werden.

Auch der Mittelstand rückt offenbar endlich mehr in den Blickpunkt der Bundesregierung:

Um den Technologietransfer in den Mittelstand zu unterstützen, soll es ab »Frühherbst 2015 bundesweit fünf Demonstrations- und Informationszentren einrichten (Nord, Süd, Ost, West, Mitte), die sich untereinander vernetzen«, so die Erklärung. Wo die einzelnen Zentren entstehen, darüber wird derzeit verhandelt. Das Süd-Zentrum soll wohl in München angesiedelt werden.»

Im Fussball wird der Trainer gewechselt. In anderen Disziplinen gilt es anscheinend nicht!

Wie wird das Spiel zwischen den Interessenparteien wohl ausgehen wird.

Wird am Ende nur Industrie 4.0 übrigbleiben?

Stellt Smart Service Welt tatsächlich einen Perspektivenwechsel dar oder nur ein PR-Gag von zwei Verbündeten ?

Plattform Industrie 4.0 vor dem Aus - Aus Industrie 4.0 wird Smart Service Welt

Wie wird die Realität in wenigen Jahren wohl aussehen?

Wir warten ab!

17 Thesen des wissenschaftlichen Beirats der Plattform Industrie 4.0

Die Plattform Industrie 4.0 ist ein gemeinsames Projekt der drei Industrieverbände BITKOM, VDMA und ZVEI. Es knüpft an das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 an, das im Aktionsplan zur „Hightech-Strategie 2020“ von der Bundesregierung verabschiedet wurde. Ziel war es, mit geeigneten Maßnahmen, Deutschland in die Lage zu versetzen, bis 2020 Leitanbieter für „Cyber-Physical Production Systems“ zu werden.

Der Wissenschaftliche Beirat der Plattform stellte 17 Thesen vor, die plastisch skizzieren sollen, welche konkreten Chancen sich tatsächlich mit Industrie 4.0 ergeben. Die Thesen helfen bei der kritischen Analyse der zahlreichen Angebote, die unter dem Label Industrie 4.0 firmieren, aber nicht immer auch einen echten Beitrag dazu leisten.

Die Thesen beschreiben, wohin Industrie 4.0 führt und wirken einer Verwässerung des Begriffs entgegen, indem sie ihn klar umgrenzen.

Bei der Lekture einzelner Thesen fragte ich mich selbst, was die Evolution Industrie 4.0 bringt und was passieren wird.  

These 1

»Vielfältige Möglichkeiten für eine humanorientierte Gestaltung der Arbeitsorganisation werden entstehen, auch im Sinne von Selbstorganisation und Autonomie. Insbesondere eröffnen sich Chancen für eine alterns- und altersgerechte Arbeitsgestaltung.«

- Beziehen sich Selbstorganisation und Autonomie auf die sozialen Systeme?

- Warum werden Selbstorganisation und Autonomie im gleichen Atemzug erwähnt, obwohl sie zwei unterschiedliche Sachverhalte darstellen?

- Wie sollen die Menschen sich selbst organisieren? Und in welchem Kontext?

- Können die Maschinen sich selbst organisieren? Oder wird ihre Selbstorganisation von aussen angeordnet?

- Geht der Beirat von einer demographischen Entwicklung aus, die aufgrund der starken Zuwanderung für Zukunftsprognosen nicht mehr angenommen werden sollte.

- Die Industrie 4.0 Landschaften werden keine nationalen oder regionalen Grenzen haben. Es wird immer Regionen oder Länder geben, wo junge Arbeitskräfte engagiert werden können. Durch die Industrie 4.0 eröffnen sich keine Chancen für eine alterns- und altersgerechte Arbeitsgestaltung.  

17 Thesen des wissenschaftlichen Beirats der Plattform Industrie 4.0 - Organisation, These 17

Unter dem Titel "Neue Chancen für unsere Produktion" wurden Siebzehn Thesen in drei Gruppen Mensch, Technik, Organisation beschrieben, wohin Industrie 4.0 führt und wirken einer Verwässerung des Begriffs entgegen, indem sie ihn klar umgrenzen.

These 17 - Organisation

»Es entstehen Chancen für die Vermittlung regionaler Wertschöpfung - auch in sich entwickelnden Märkten.«

prozesslandkarte by tural

Alle fünf Unternehmensprozesse G1 - G5 müssen wir neu denken!

Stakeholder Management ist eine Kerndisziplin für Industrie 4.0. 

»In der Industrie können ganze Arbeitsabläufe automatisiert werden.

Wenn in der Großbäckerei XY die Milch knapp wird, dann bestellt sie sich einfach selbst nach. Nach dem „If this, then that“-Prinzip (ITTT) soll die Interaktion per Minicomputer ganze Arbeitsabläufe automatisieren – ein Mensch ist noch maximal zur Kontrolle notwendig. Die Nachvollziehbarkeit ermöglicht aber auch zusätzliche Individualisierung: Bestellt eine KundIn ein Produkt, das von der Standardversion abweicht, wird diese Information einfach der herstellenden Maschine übermittelt, ohne dass dafür die ganze Herstellungskette verändert werden muss: Dann wird das Auto eben rot lackiert und alle anderen schwarz. Durch die Ausstattung mit Smart Tags kann das Produkt zudem auf seinem Weg vom Hersteller zur KundIn jederzeit exakt geortet werden – von beiden Parteien.

Die Prinzipien Massenproduktion und individuelle Einzelstücke sollen also miteinander vereinbart werden, die Industrie dadurch flexibler werden.«

So Lukas Böhm in seinem Beitrag auf politik-digital.de:

Internet der Dinge – Teil 7: Industrie 4.0 von Lukas Böhm auf politik-digital e.V.

Wenn Sie seine Ausführungen mit der Industrie 4.0 These 17 verknüpfen möchten, empfehle ich Ihnen alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge. Bei der Erstellung von Szenarien nutzen Sie die Prozesslandkarte by tural als Arbeitsvorlage.

Versuchen Sie die Inhalte der weltumspannenden Clouds für das jeweilige Unternehmen zu skizzieren. 

Weiterbildung für Digital Business Value Ecosystems

Kurs-Nr. Titel Beginn Ende Ort Preis
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 14. Mai 2019 15. Mai 2019 Hamburg 1490,00 EUR 
70 Managing Digital Business Ecosystems 17. Jun 2019 20. Jun 2019 Nürnberg 1990,00 EUR 
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 27. Jun 2019 28. Jun 2019 Berlin 1490,00 EUR 
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 26. Sep 2019 27. Sep 2019 Wien 1490,00 EUR 
70 Managing Digital Business Ecosystems 15. Okt 2019 18. Okt 2019 Nürnberg 1990,00 EUR 
01 Designing Digital Business Ecosystems 17. Okt 2019 18. Okt 2019 Berlin 1490,00 EUR 
90 Beyond Budgeting in Digital Ecosystems 20. Nov 2019 21. Nov 2019 Nürnberg 1490,00 EUR 
01 Designing Digital Business Ecosystems 3. Dez 2019 4. Dez 2019 Hamburg 1490,00 EUR