An dieser Stelle möchte ich den Kommentar von Anke Heines zum o.a. Beitrag erwähnen: 

»Grundvoraussetzung für eine funktionierende Selbstorganisation ist die Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel. Und zwar nicht einmalig am Projektanfang, indem jemand eine Spezifikation auf den Tisch legt, sondern kontinuierlich im gesamten Projekt, das Ergreifen von Chancen, die sich bieten und das Anbringen von Verbesserungen (Änderungen/Changes), die dazu beitragen, dass das Produkt noch besser wird, als ursprünglich gedacht.

Diese Zielsausrichtung zu erschaffen und am Leben zu erhalten, das ist ein ganz wesentlicher Aspekt der Arbeit des Projektleiters.

"Ziel eines Projektleiters in unserer Dekade 2013–2023 ist es, ein möglichst autonomes soziales System (=Projektorganisation) zu gestalten, das mit den rasanten Veränderungen gekonnt Schritt halten kann, Risikobewältigungsmaßnahmen beherrscht und sich selbstorganisierend eine Vielfalt an strategischen Handlungsoptionen hervorbringt."

Das trifft es genau auf den Punkt. Es ist nicht ganz einfach Selbstorganisation ins Unternehmen zu tragen. Es wird häufig verwechselt mit 'Jeder macht wie er denkt', dann herrscht kurze Zeit später Chaos. Den festen Rahmen für die Selbstorganisation des Teams zu schaffen und aufrecht zu erhalten, das ist aus meiner Sicht eine der Hauptaufgaben des zukünftigen Projektleiters. Dabei kann er nicht auf sich allein gestellt sein, sondern es bedarf der entsprechenden Entwicklung in der Organisation und damit einhergehend der Entwicklung der Unternehmenskultur.«

In ihrem Blog Beitrag vom 13. Dezember 2014 beschreibt Anke Heines ein Praxisbeispiel, dem ich folgende Zeilen entnehme:

Neuerfindung eines Traditionsunternehmens

»Und genau das hat HEMA mithilfe von LEADaktiv mit Sitz in Heidelberg gemacht.

Dabei kam es weniger darauf an, durch Konzepte, Regeln und Methoden eine schnelle Verfahrenssicherheit herzustellen; es ging zunächst vielmehr darum, einen kulturellen Pfad anzulegen, den die Mannschaft mit Zuversicht und Aussicht auf Erfolg beschreiten konnte.

Mutig haben Geschäftsführung und Belegschaft über Jahrzehnte eingefahrene Betriebsabläufe verändert.

Dass es heute keine Abteilungsleiter mehr gibt, sondern die Teams Probleme selbst diskutieren und Entscheidungen treffen, dass sie tägliche kurze Abstimmungen vornehmen, aus Fehlern lernen und sich im Team selbstorganisiert unterstützen, das sind Ergebnisse einer rasanten und erfolgreichen Entwicklung.«

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