Stakeholder sind Interessengruppen (nicht nur!)

Interesse beschreibt ein Ziel oder einen Vorteil, den sich eine Person oder Personengruppe aus einer Sache verspricht oder erhofft. Demnach verfolgt Interessengruppe »Stakeholder« im unternehmerischen Kontext eigene Ziele wirtschaftlicher Art.

Ihre Interessen sind objektive Notwendigkeiten. Ein Großhändler, der mit plátano Geschäfte macht, hat Interesse sie gewinnbringend zu verkaufen.

Der geniale Steve Jobs, der Interesse am apple-Gewinn hat, weiß -wie kaum ein anderer- die Bedürfnisse von Menschen in Bedarf zu verwandeln. Er sorgt dafür, dass es nicht nur den Bedarf an den i-Produkten gibt, sondern auch die Nachfrage danach.

Shareholder als eine der Stakeholder eines Unternehmens haben ein explizites, objektives Interesse an der positiven Entwicklung der Unternehmensaktien. An dieser Stelle ein Hinweis an Sie: "Shareholder-Value versus Stakeholder-Value" ist ein Denkfehler.

Die objektiven Notwendigkeiten können als explizite Interessen relativ einfach bechrieben bzw. dokumentiert werden. Dann sind sie allen Beteiligten zugänglich.

Die impliziten Interessen, die sich in der Hinterbühne aufhalten, können mit den Techniken der Vorderbühne nicht beschrieben werden. Hier müssen wir "durch das Schlüsselloch gucken". Dafür wenden wir andere Werkzeuge und Techniken wie Laternen-Interviews, Laternen-Sitzungen, zirkuläre Fragen, positive Konnotation an.

Zur Hypothesen-Bildung sowie differenzierten Erfassung von Stakeholder-Interessen verwenden wir Synonyme wie

  • Aufmerksamkeit,
  • Teilnahme,
  • Wissbegierde,
  • Wissenslücke
  • Neigung;
  • Hobby,
  • Vorliebe
  • Absicht,
  • Bestrebung,
  • Hang,
  • Lust,
  • Verlangen,
  • Wunsch,
  • Desinteresse
Dialog unter zwei Projektbeteiligten:

- Stakeholder Frau Cocco Lóres hat großes Interesse am Projekt.

- Erfreulich, aber warum? Wie ist ihr Interesse explizit und implizit proportioniert?