Unternehmensprozesse in Wertschöpfungsökosystemen

How to transform Value Chains Processes into Value Ecosystems Processes?

Auch in den Wertschöpfungsökosystemen gilt: Die wertschöpfenden Prozesse zuerst!

Wie muss Ihr Unternehmen die Kernaktivitäten K1 - K5 organisieren, planen, durchführen , wenn Ihr Unternehmen als gestaltender Akteur in den Digital Business Value Ecosystems (Wertschöpfungsökosystemen) positionieren will?

Prozessmanagement 4.0

Wie werden unterschiedliche Stakeholder-Profile im Unternehmensumfeld mit den Unternehmensprozessen gekoppelt?

In welchen Unternehmensprozessen ist die digitale Transformation bis zu welchem Grad möglich?

Wie wirken die unknown-Unknowns-Stakeholder auf die Absatz-, Bedarfs-, Beschaffungs- und Fertigungsplanung aus?

Welche Technologien im Internet der Dinge können im jeweiligen Prozess eingesetzt werden?

Geschäftsprozesse

Unternehmensprozesse in Digital Business Value Ecosystems

Den Begriff Prozess definieren wir an erster Stelle nach betriebswirtschaftlichen Aspekten:

  Alle Aktivitäten in einem Unternehmen werden in Arbeitsprozessen erbracht, für die das Unternehmen Geld investiert und erwartet, den Kunden seine Marktleistungen gewinnbringend zu verkaufen.

Unternehmen verbrauchen ihre knappe Ressourcen, um Wert zu schöpfen.

Wertschöpfung ist die Erzeugung von Wert unter den Bedingungen von Unternehmensumwelten, insbesondere von Wettbewerber und Lieferanten.

Der Wert ist die Fremdreferenz, die definiert, ob die Aktivitäten in einem Unternehmensprozess wertschöpfend sind oder nicht.

Es gibt drei Kategorien der Unternehmensprozesse. Für die wertschöpfenden Leistungserstellungsprozesse, die den Kern der Geschäftsprozesse bilden, erbringen alle anderen Kategorien Leistungen:

Geschäftsprozesse

Managementprozesse

Unterstützungsprozesse

Wenn die Ergebnisse der wertschöpfenden Leistungserstellungsprozesse von den Kunden nicht bezahlt werden, können Unternehmen die anderen Prozesse nicht finanzieren.

Aktivitäten in einem Unternehmen werden in Prozessen erbracht, die sich durch sichtbare oder unsichtbare Muster charakterisieren lassen.

Ein Prozess bildet sich durch die zeitbezogene Vernetzung von Operationen, die auf ein Ergebnis und den damit zusammenhängenden  gemeinsamen Arbeitsinhalt beziehen.

Die Operationen können trivialer (allodynamisch) und nichttrivialer (autodynamisch) Typ sein.

  Allodynamische Prozessanteile konnten bisher wie eine Maschine gestaltet werden, damit die richtigen Eingangsgrößen die geplanten Ausgangsgrößen liefern.

Die Funktion der allodyanmischen Prozessanteile war vorgesehene Ursache mit vorgesehenen Wirkungen zu verknüpfen.

Die Kommunikation im Prozess konnte durch Workflow Management Tools weitestgehend standardisiert werden.

Die vollautomatischen Montageanlagen bestehen heute noch überwiegend aus trivialen Prozessanteilen.

Sie sind zwar kompliziert, haben aber alle Wirkungen eine kausale Ursache.

Durch selbstlernende Maschinen sowie Robotisierung verändert sich diese traditionelle Definition der allodynamischen Anteile.

Wenn selbstlernende Maschinen "Machine Learning" miteinander kommunizieren, entsteht eine neue Form der Kommunikation, die wir neu definieren und dafür verstehen müssen:

Die Codes, die Algorithmen, die Schnittstellen und wo/wie/warum/wann die Internet of Things in den digitalen Ökosystemen miteinander kommunizieren. 

  Der zweite Anteil der Prozesse, der nicht als ein geschlossenes Ganzes betrachtet werden kann:

Autodynamische (nichttriviale) Prozessanteile.

In diesen nichttrivialen Prozessanteilen kann das menschliche Tun (und Lassen) nur bis zu einem gewissen Grad automatisiert bzw. standardisiert werden.

Für den Prozesserfolg müssen die Prozessbeteiligten einmalige (d.h. nicht repetitive) Entscheidungen treffen können.

Dafür müssen wir das Basiselement Kommunikation gänzlich anders als bisher auffassen und beschreiben.

Durch die Vernetzung von Operationen reproduziert sich das soziale System laufend selbst.

Die Prozessorganisation ist ihren Umwelten gegenüber strukturell offen und gleichzeitig operational geschlossen.

Die Prozessorganisation führt permanent eine Selbstreferenz | Fremdreferenz Differenzierung durch und kopiert die Informationsdifferenz in die Organisation (Re-Entry) hinein.

Autodynamische (nichttriviale) Prozessanteile als soziale Systeme sind komplex. Prozessform und Prozessinhalt sind untrennbar verbunden.

Die meisten herkömmlichen Ansätze zur Prozessgestaltung, Prozessmodellierung, Prozessoptimierung fokussieren lediglich auf die Trivialisierung der Unternehmensprozesse. Für die digitale Transformation sind sie nicht brauchbar, wenn nicht schädlich. 

Für die Organisation von Wertschöpfungsökosystemen müssen wir Prozessmanagement anders denken:

Prozessmanagement in den Digital Business Value Ecosystems mit unzähligen Internet of Things und Smart Services ist für Unternehmen Neuland. 

Die meisten Best Practices haben im digitalen Zeitalter keine Gültigkeit mehr.

Wer für Digital Business Ecosystems innovative Geschäftsmodelle entwickeln will, muss die alten Denkmuster aus den tayloristischen Zeiten in die Tonne werfen. 

Prozessmanagement 2020 ist Managen der organisierten Organisationslosigkeit

Auch 2020 werden Unternehmen

wettbewerbsfähige und innovative Produkte oder Dienste entwickeln,

Zulieferungen bereitstellen, Qualitätsprodukte herstellen, Dienste bereitstellen,

Produkte verkaufen, Dienste anbieten, Kunden binden,

Produkte vereinbarungsgemäß ausliefern,

verkaufte Produkte betreuen, After Sales Services erbringen und Kundenbindung nachhaltig sichern.

Wissen Sie wie Sie 2020

Ihre Unternehmensprozesse als Teil einer vernetzten, intelligenten Welt gestalten werden?

Ihre Unternehmensprozesse zu einem wichtigen Bestandteil zukünftiger intelligenter Infrastrukturen machen werden?

das Internet der Dinge und Dienste in Ihre Unternehmensprozesse bringen werden?

Prozess Management by acatech  

In den Unternehmen 2020

wird die Automatisierung der Prozessabläufe durch ERP- bzw. Workflow-Systeme zum Randthema! 

steht der gekonnte Umgang mit den Umweltdynamiken, die von der heutigen Generation Millennium bzw. Smartphone erzeugt werden, im Mittelpunkt der Prozessorganisation!

müssen Mitarbeiter über andere Kompetenzen als heute verfügen!  

Neuland wird nicht über ausgetretene Pfade erreicht. Wenn Sie wirklich Wettbewerbserfolge jenseits vom Mittelmaß erzielen möchten, müssen Sie bereits sein, auch ungewohnte Wege einzuschlagen, um dorthin zu gelangen. 

Mithilfe unserer Techniken, Methoden, Theorien, Tools und auf Basis unserer Erfahrung begleiten wir Ihre Prozessorganisation, damit sie sich von überholten Denkmustern und Strukturen für Prozessmanagement entfernt.

Unser Angebot für Business Process Management 2020

Zukunft vorausdenken - wir gestalten Ihre Prozesslandkarte 2020

Konzepte für Unternehmensprozesse entwickeln 

Innovationen realisieren

Prozess-Strukturen für Unternehmen 2020 gestalten

Entwicklung einer innovationsfreundlichen Werte- und Verhaltenskultur zur nachhaltigen Umsetzung begleiten 

prozesslandkarte

Um Ihre Unternehmensprozesse auf alle Stakeholder im Unternehmensumfeld auszurichten, erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Gestaltungsrahmen für Business Process Management.

Dabei dient uns unser Management Modell für Digital Ecosystems als theoretische Grundlage. 

Wir begleiten Sie von der operativen Umsetzung bis hin zur technischen Implementierung des gemeinsam erstellten Konzeptes.

Die Generation Millennium gestaltet Business Process Management 2020

beschreibt die Nutzung von Social Media Plattformen zur Performance Verbesserung für Unternehmensprozesse, indem Menschen durch diese Nutzung effektiver kooperieren und kommunizieren. Die Generation Millennium bzw. die Generation Smartphone sind 2020 die Akteure in Unternehmensprozessen.  

Die meisten Business Process Management-Ansätze folgen allerdings heute einem relativ mechanistischen Ansatz (ITTO Vorgehen) und sind auf repetitive, standardisierbare Prozessanteile fokussiert, bei denen möglichst wenige Abweichungen geben sollen.

Bei weniger gut vorhersehbaren und theoriebasierten Prozessanteilen können soziale Plattformen, Kurznachrichtendienste, Blogs etc. eine nützliche Rolle spielen, um zum richtigen Zeitpunkt wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Andererseits bringt das reine Bereitstellen derartiger technologischen Plattformen noch recht begrenzten Nutzen. Daher stellt sich die Frage, wie sie gezielt im Rahmen des Prozessmanagements eingesetzt werden können.

Einige Antworten sind:

- Einbindung von sozialen Technologien und Plattformen für die Interaktion mit Stakeholdern von Prozessen

- Analyse von sozialen Interaktionen und automatisches Erkennen relevanter Ereignisse und Überraschungen

- Intuitivere Interaktion und Präsentation -prozessintern sowie zwischen der Prozessorganisation und relevanten Stakeholdern-

- neue Formen von prozessinterner und grenzenübergreifender Zusammenarbeit zur Prozessdurchführung

- Kollaboratives Gestalten und Umsetzen von Prozessen

Auf IT-Systeme bezogen ergeben sich dabei folgende Fragen:

Welche Bausteine müssen Social-Media-Software Tools heute beinhalten, um sinnvoll in Geschäftsprozesse integriert werden zu können?

Wie lassen sich Entscheidungsprozesse durch moderne Kollaborationslösungen verbessern?

Warum wird „Measuring & Mining“ bei der Verarbeitung von größeren strukturierten und unstruktrierten Datenmengen aus Social Media immer wichtiger?

Worauf kommt es bei der Integration von Social Media Anwendungen in ERP- und CRM-Software an?

Business Process Management 2020 setzt einen Perspektivenwechsel von Inside Out zu Outside In voraus.

Verstehen Sie dafür die Denkwelt der Generation Internet Ureinwohner schon heute, um morgen wettbewerbsfähige Prozesse zu haben. 

Die Generation Internet Ureinwohner diskutiert nicht, sie macht es einfach!

  Unterstützungsprozesse (Support Processes) umfassen alle Serviceaktivitäten, die für einen effektiven Vollzug der Geschäftsprozesse und Managementprozesse vollbracht werden.

  Unterstützungsprozesse sind Leistungserbringer für Geschäftsprozesse und Managementprozesse.

  Prozesse der Bildungsarbeit dienen der Organisation und Verwaltung der betrieblichen Qualifizierung

  Prozesse für Risiko-Monitoring und Risiko-Controlling

  Prozesse der juristischen Unterstützung, z.B. für Vertragswesen

  Prozesse der Öffentlichkeitsarbeit

  Prozesse der Personaladministration (Entwicklung, Beurteilung, Incentives gehören zu den Aktivitäten in den Managementprozessen)

  Prozesse der IT-Services

  Prozesse der Unternehmenssicherheit

sind einige der Unterstützungsprozesse (Support Processes).

Empirische Prozesssteuerung erklärt von Ken Schwaber

»Komplexe Probleme sind solche, die unvorgesehen auftreten. Als wäre dies nicht schlimm genug, erweist sich auch die Art und Weise, mit der solche Probleme in Erscheinung treten, als nicht voraussagbar.

Anders ausgedrückt erhält man durch die Entnahme einer statischen Probe der Operationen solcher Prozesse niemals einen aussagekräftigen Einblick in das zugrunde liegende mathematische Modell.

Versuche, die Funktionsweise zu ergründen, erfordern, dass die dazugehörigen Operationen sehr grob vereinfacht und zusammengefasst werden müssen. Diese Darstellung ist aber dann in der Praxis viel zu grob, um die Prozesse wirklich verstehen und umsetzen zu können«.

Ken Schwaber - Agiles Projektmanagement mit Scrum , Seite 2, Verlag Microsoft Press

Für Ken Schwaber gibt es drei Handlungsfelder, auf denen die Umsetzung einer empirischen Prozesssteuerung ruht:

  • Sichtbarkeit
  • Inspektion
  • Anpassung 

Ken Schwaber verwendet den Begriff empirische Prozesssteuerung, wir verstehen darunter empirisches Prozessmanagement, um seinen Ansatz auch jenseits von Software Entwicklung anzuwenden.

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