Empirische Prozesssteuerung erklärt von Ken Schwaber

»Komplexe Probleme sind solche, die unvorgesehen auftreten. Als wäre dies nicht schlimm genug, erweist sich auch die Art und Weise, mit der solche Probleme in Erscheinung treten, als nicht voraussagbar.

Anders ausgedrückt erhält man durch die Entnahme einer statischen Probe der Operationen solcher Prozesse niemals einen aussagekräftigen Einblick in das zugrunde liegende mathematische Modell.

Versuche, die Funktionsweise zu ergründen, erfordern, dass die dazugehörigen Operationen sehr grob vereinfacht und zusammengefasst werden müssen. Diese Darstellung ist aber dann in der Praxis viel zu grob, um die Prozesse wirklich verstehen und umsetzen zu können«.

Ken Schwaber - Agiles Projektmanagement mit Scrum , Seite 2, Verlag Microsoft Press

Für Ken Schwaber gibt es drei Handlungsfelder, auf denen die Umsetzung einer empirischen Prozesssteuerung ruht:

  • Sichtbarkeit
  • Inspektion
  • Anpassung 

Ken Schwaber verwendet den Begriff empirische Prozesssteuerung, wir verstehen darunter empirisches Prozessmanagement, um seinen Ansatz auch jenseits von Software Entwicklung anzuwenden.

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